Animierte Erfahrung — Risikomanagement und Risk Intelligence
Vom schwachen Signal zur Entscheidung
01 — Rahmen und Risikoappetit
Den Risikomanagementrahmen festlegen: strategische Ziele, Risikoappetit, Toleranzen und Verantwortlichkeiten verbinden, um dem Wort „Risiko“ eine gemeinsame Bedeutung zu geben.
- Strategische Ziele — Das Risikorahmenwerk mit den Zielen und dem Geschäftsmodell der Organisation verknüpfen.
- Appetit und Toleranz — Akzeptable Schwellenwerte je Risikokategorie und Eskalationsgrenzen formalisieren.
- Rollen und drei Verteidigungslinien — Verantwortlichkeiten, Koordination und Unabhängigkeit zwischen den Kontrolllinien klären.
- Ergebnisse
- Risikomanagementrichtlinie · Risikoappetit-Erklärung · Rollen- und Verantwortlichkeitsmatrix
- Interaktionen
- Verwaltungsrat · Prüfungsausschuss · Geschäftsleitung · Interne Revision
- Kompetenzen
- Enterprise Risk Management & Governance · COSO ERM & ISO 31000 · Führung & Governance · Führungskommunikation
- Erwartete Ergebnisse
- Ein gemeinsamer Risikorahmen, verbunden mit Strategie und Gremien
02 — Risikoidentifikation
Risiken nach Prozess, Einheit und Thema identifizieren, einschließlich aufkommender Risiken, Cyberrisiken, Drittparteien-, Projekt- und Betrugsrisiken.
- Workshops und Interviews — Risiken von Fachbereichen, Unterstützungsfunktionen und dem Management erfassen.
- Risikoregister — Ursachen, Ereignisse und Folgen in einem einzigen, lebendigen Register strukturieren.
- Aufkommende Risiken — Technologische, regulatorische, geopolitische und klimabedingte Entwicklungen verfolgen.
- Ergebnisse
- Risikoregister · Risikotaxonomie · Beobachtung aufkommender Risiken
- Interaktionen
- Fachbereiche · IT & Cybersicherheit · Compliance · Krisenmanagement
- Kompetenzen
- Risikolandkarten und -register · Cyber-, Drittparteien- und Projektrisiken · Zuhören und Workshop-Moderation · Fachliches Urteilsvermögen
- Erwartete Ergebnisse
- Ein vollständiges und strukturiertes Inventar der Risiken der Organisation
03 — Bewertung und Priorisierung
Jedes Risiko nach Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit bewerten, vor und nach Kontrollen, und anschließend mittels für das Management verständlicher Heatmaps priorisieren.
- Bewertungsskalen — Einheitliche, finanzielle und nicht-finanzielle Skalen definieren, die zwischen Einheiten vergleichbar sind.
- Brutto- und Nettorisiko — Das Bruttorisiko vom Nettorisiko nach Berücksichtigung bestehender Kontrollen unterscheiden.
- Risiko-Heatmap — Risiken auf einer Heatmap positionieren und Überschreitungen des Risikoappetits identifizieren.
- Ergebnisse
- Bewertungsskalen · Risiko-Heatmap · Liste der Risiken außerhalb des Appetits
- Interaktionen
- Risikoverantwortliche · Finanzen · Interne Revision · Geschäftsleitung
- Kompetenzen
- Bewertung Auswirkung-Wahrscheinlichkeit · Brutto- und Nettorisiken · Priorisierung · Quantitative Analyse
- Erwartete Ergebnisse
- Eine belastbare Priorisierung der wesentlichen Risiken
04 — Behandlung und Kontrollen
Die passende Reaktion für jedes Risiko wählen und wesentliche Risiken mit testbaren Schlüsselkontrollen und überwachten Aktionsplänen verknüpfen.
- Reaktionsstrategie — Entscheiden zwischen Vermeiden, Reduzieren, Übertragen oder Akzeptieren, im Einklang mit dem Risikoappetit.
- Risiko-Kontroll-Matrix — Jedes wesentliche Risiko mit den es abdeckenden Schlüsselkontrollen verknüpfen.
- Aktionspläne — Maßnahmen, Verantwortliche und Fristen festlegen und deren tatsächliche Umsetzung verfolgen.
- Ergebnisse
- Risiko-Kontroll-Matrix · Behandlungspläne · Maßnahmenverfolgung
- Interaktionen
- Prozessverantwortliche · Internes Kontrollsystem · Versicherungen · IT
- Kompetenzen
- Risiko-Kontroll-Matrizen · Tests, Nachweise und Abhilfemaßnahmen · Resilienz und Kontinuität · Umsetzungsverfolgung
- Erwartete Ergebnisse
- Wesentliche Risiken, die durch explizite und nachverfolgbare Reaktionen abgedeckt sind
05 — Kennzahlen und schwache Signale
Die tatsächliche Entwicklung der Risiken mit stabilen Kennzahlen messen und Daten sowie schwache Signale mittels Analytik und verantwortungsvoller KI nutzen.
- Schlüsselrisikoindikatoren — KRIs und KPIs definieren, die mit Appetit-Schwellenwerten und Aktionsplänen verknüpft sind.
- Daten und Analytik — Interne und externe Quellen abgleichen, um Trends, Anomalien und Brüche zu erkennen.
- Verantwortungsvolle KI — Den Einsatz von KI regeln: Datenqualität, Erklärbarkeit, Rückverfolgbarkeit, Datenschutz.
- Ergebnisse
- Kennzahlenset · Risiko-Dashboard · Rahmenwerk für verantwortungsvollen KI-Einsatz
- Interaktionen
- Daten & Analytik · IT · Datenschutz · Fachbereiche
- Kompetenzen
- Risk Intelligence und Entscheidungsfindung · Datenanalytik · Verantwortungsvolle KI · Schwache Signale
- Erwartete Ergebnisse
- Eine dynamische und messbare Sicht auf die tatsächliche Risikoexposition
06 — Szenarien, Entscheidung und Berichterstattung
Die Analyse in eine Entscheidung überführen: Szenarien simulieren, die Abwägungen des Managements untermauern und den Gremien nachvollziehbar Bericht erstatten.
- Szenarien und Resilienz — Krisen-, Kontinuitäts- und Störungssituationen testen, um Reaktionen zu prüfen.
- Entscheidungsunterstützung — Optionen, Folgen und Kosten für eine fundierte Abwägung des Managements darstellen.
- Berichterstattung an die Gremien — Dem Prüfungsausschuss und dem Verwaltungsrat über die Entwicklung des Risikoprofils berichten.
- Ergebnisse
- Szenarioanalysen · Abwägungsnotiz · Risikobericht an die Gremien
- Interaktionen
- Verwaltungsrat · Prüfungsausschuss · Geschäftsleitung · Interne Revision
- Kompetenzen
- Szenarien und Resilienz · Führungskommunikation · Integrierte Assurance · Rechenschaftspflicht
- Erwartete Ergebnisse
- Priorisierte, nachverfolgbare und dokumentierte Entscheidungen gegenüber Risiken
